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	<title>Kommentare für Glashaus: Ein internationales Fachmagazin für Studioglas</title>
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	<description>Internationales Magazin für Studioglas</description>
	<lastBuildDate>Thu, 22 Apr 2010 07:55:53 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Kommentar zu Wandobjekt &#8220;Patchwork&#8221; von Georges Radzik</title>
		<link>http://www.glashaus-magazin.de/work/wandobjekt-patchwork.html/comment-page-1#comment-13</link>
		<dc:creator>Georges Radzik</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Apr 2010 07:55:53 +0000</pubDate>
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		<description>Ungewöhnlich, darum aber umso erfreulicher, wenn ein Künstler detaillierte Angaben zum Prozess seiner Arbeiten macht. Natürlich bleiben noch viele Einzelheiten verborgen und die Kreativität lässt einen grossen Spielraum.
Ich bin aber der Meinung, dass diejenigen unter uns, die sich in Geheimnistuerei üben, sich und der Studioglasbewegung keinen Dienst leisten. Man muss sich schon der Zusammenhänge bewusst sein: Auf der einen Seite schliessen grosse Glashütten, auf der anderen Seite werden wir überflutet von billiger Massenware. Das Kunsthandwerk verliert mehr und mehr an Terrain. 
Wir haben die Möglichkeit, mit solchen Beiträgen ein kollektives Bewusstsein zu schaffen, Neugierde zu wecken und die Glaskunst einem grösseren Kreis zugänglich zu machen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ungewöhnlich, darum aber umso erfreulicher, wenn ein Künstler detaillierte Angaben zum Prozess seiner Arbeiten macht. Natürlich bleiben noch viele Einzelheiten verborgen und die Kreativität lässt einen grossen Spielraum.<br />
Ich bin aber der Meinung, dass diejenigen unter uns, die sich in Geheimnistuerei üben, sich und der Studioglasbewegung keinen Dienst leisten. Man muss sich schon der Zusammenhänge bewusst sein: Auf der einen Seite schliessen grosse Glashütten, auf der anderen Seite werden wir überflutet von billiger Massenware. Das Kunsthandwerk verliert mehr und mehr an Terrain.<br />
Wir haben die Möglichkeit, mit solchen Beiträgen ein kollektives Bewusstsein zu schaffen, Neugierde zu wecken und die Glaskunst einem grösseren Kreis zugänglich zu machen.</p>
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		<title>Kommentar zu Masayo Odahashi in der Galerie B von Vitreus</title>
		<link>http://www.glashaus-magazin.de/art/masayo-odahashi-in-der-galerie-b.html/comment-page-1#comment-6</link>
		<dc:creator>Vitreus</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Dec 2009 18:03:59 +0000</pubDate>
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		<description>Ihrer Meinung zu Galerie B kann ich nur zustimmen. Bei den erwähnten Fusing-Schalen denken Sie vermutlich nicht an Klaus Moje, der mit seinen Schalen in der Fusingtechnik enorm erfolgreich war und weltweit als Künstler angesehen ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ihrer Meinung zu Galerie B kann ich nur zustimmen. Bei den erwähnten Fusing-Schalen denken Sie vermutlich nicht an Klaus Moje, der mit seinen Schalen in der Fusingtechnik enorm erfolgreich war und weltweit als Künstler angesehen ist.</p>
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		<title>Kommentar zu Masayo Odahashi in der Galerie B von Christine Splinter</title>
		<link>http://www.glashaus-magazin.de/art/masayo-odahashi-in-der-galerie-b.html/comment-page-1#comment-5</link>
		<dc:creator>Christine Splinter</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Dec 2009 10:32:36 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.glashaus-magazin.de/?p=643#comment-5</guid>
		<description>Die Glasszene in Deutschland hat es schwer, sich zu behaupten, wahrgenommen zu werden. Redet man über Glas, haben die meisten Menschen Klischees im Kopf wie Weihnachtskugeln, Gläser, Glastiere, Becher, Lampen, Fensterscheiben und irgendwo auch „Weihnachtsmarkt“. 
Das es schwer ist, gegen Klischees anzugehen wissen wir alle, wir kennen uns selber und damit irgendwie auch die anderen, dass sich aber über die Jahre solche Bilder halten, spricht nicht gerade für uns Rezipienten und auch nicht für den Künstler, der sich dem Material Glas verschrieben hat und seine Sicht der Welt darüber transportieren möchte. Allzu oft präsentieren sie neben einer handvoll wirklich guten Arbeiten, ihre verkäuflichen „Fusing-Schalen“, die jeden Eindruck von bildender Kunst zunichte machen. Es sind aber auch die „Glas-Galeristen“, die ihre Schuld an diesem Dilemma tragen, getrieben zwischen Kunst und Kommerz ist das Angebot an „Verkäuflichem“, sprich „Benutzbarem“ da und vieler Orts auch der Rettungsanker. Dass man sich damit ins eigene Fleisch schneidet ist zwar vielen wohl bewusst, sich aber durch ein Galerienleben zu arbeiten bedeutet auch Miete, Strom, Werbung etc. zahlen. 
Desto mehr freut es einen, wenn man Galeristen beobachtet, die ihr Ding machen, die unbeirrt ihren Weg gehen durch den Dschungel der Schalen und Vasen. Barbara Koppelstätter von der „Galerie B“ gehört zu diesen. Seit Jahren fördert und verkauft sie konsequent Objekte aus dem Werkstoff Glas, die den Anspruch der bildenden Kunst erfüllten. Die aktuelle Ausstellung zeigt ihr Gespür für die Suche nach Gelebtem, sprich, das was uns Menschen ausmacht, was uns bewegt. Das sollte Ziel sein, dann wird die Glasszene auch den Sprung in die Gattung der bildenden Kunst schaffen.

Autorin: Christine Splinter, M.A. - Nach Aufenthalten in Washington, Zürich, Bamberg und Bonn lebt und arbeitet sie seit 1989 als Kunsthändlerin in Berlin.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Glasszene in Deutschland hat es schwer, sich zu behaupten, wahrgenommen zu werden. Redet man über Glas, haben die meisten Menschen Klischees im Kopf wie Weihnachtskugeln, Gläser, Glastiere, Becher, Lampen, Fensterscheiben und irgendwo auch „Weihnachtsmarkt“.<br />
Das es schwer ist, gegen Klischees anzugehen wissen wir alle, wir kennen uns selber und damit irgendwie auch die anderen, dass sich aber über die Jahre solche Bilder halten, spricht nicht gerade für uns Rezipienten und auch nicht für den Künstler, der sich dem Material Glas verschrieben hat und seine Sicht der Welt darüber transportieren möchte. Allzu oft präsentieren sie neben einer handvoll wirklich guten Arbeiten, ihre verkäuflichen „Fusing-Schalen“, die jeden Eindruck von bildender Kunst zunichte machen. Es sind aber auch die „Glas-Galeristen“, die ihre Schuld an diesem Dilemma tragen, getrieben zwischen Kunst und Kommerz ist das Angebot an „Verkäuflichem“, sprich „Benutzbarem“ da und vieler Orts auch der Rettungsanker. Dass man sich damit ins eigene Fleisch schneidet ist zwar vielen wohl bewusst, sich aber durch ein Galerienleben zu arbeiten bedeutet auch Miete, Strom, Werbung etc. zahlen.<br />
Desto mehr freut es einen, wenn man Galeristen beobachtet, die ihr Ding machen, die unbeirrt ihren Weg gehen durch den Dschungel der Schalen und Vasen. Barbara Koppelstätter von der „Galerie B“ gehört zu diesen. Seit Jahren fördert und verkauft sie konsequent Objekte aus dem Werkstoff Glas, die den Anspruch der bildenden Kunst erfüllten. Die aktuelle Ausstellung zeigt ihr Gespür für die Suche nach Gelebtem, sprich, das was uns Menschen ausmacht, was uns bewegt. Das sollte Ziel sein, dann wird die Glasszene auch den Sprung in die Gattung der bildenden Kunst schaffen.</p>
<p>Autorin: Christine Splinter, M.A. &#8211; Nach Aufenthalten in Washington, Zürich, Bamberg und Bonn lebt und arbeitet sie seit 1989 als Kunsthändlerin in Berlin.</p>
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